Die Mitmach-Exponate

Die Mitmach-Exponate sind die eigentlichen Stars der IdeenExpo – hier werden Technik und Naturwissenschaften erlebbar.

Auf der IdeenExpo 2026 gibt es eine Vielzahl von Exponaten zu entdecken – getreu dem Motto: Mach doch einfach!

Fertige deine Grillzange in vier Schritten. Durch die individuelle Kennzeichnung mit deinem Namen auf dem Rohling, dem Einformen des Grillzangenblechs auf der Bandanalage, das Pressen der Verzahnung und anschließendem Biegen wird die Grillzange zu deinem persönlichen Grillbesteck.
Erneuerbare Energien brauchen neue Perspektiven. Genau hier setzt das Projekt von Schülerinnen und Schülern des 13. Jahrgangs der Gaußschule an. Für die Ideen-Expo 2026 präsentieren sie mikrobielle Brennstoffzellen als alternative Form der Energiegewinnung. Anaerobe Bakterien erzeugen durch ihren Stoffwechsel elektrische Energie. An mehreren Mitmachstationen können Besucherinnen und Besucher Bakterien mikroskopieren, Biofilme verstehen und selbst Brennstoffzellen bauen. Eine Live-Messung der Spannung sowie ein kleiner Wettbewerb machen das Thema greifbar!
Knoten kommen an den verschiedensten Stellen im Alltag vor. Beim Angeln oder Handarbeiten, sie können aber auch echte Verantwortung übernehmen, z. B. bei der Feuerwehr oder beim Klettern. Intuitiv werden sie im Haushalt verwendet, mit viel Mühe und Schweiß beim Krawattenbinden. Über diese alltäglichen Beispiele hinaus ist Knotentheorie auch ein eigenes Teilgebiet der Mathematik. Erkenntnisse aus dieser haben reale wissenschaftliche Anwendungen, z.B. in der Biochemie bei der Faltung von Proteinen oder in einigen Teilen der Physik. An unserem Stand kannst du mehr darüber herausfinden. Lerne interessante Knoten, knote selbst oder lasse die Knotenmaschine für dich arbeiten und teste die Haltbarkeit in der Zerreißmaschine.

Die Bahn digitalisieren? Wir machen das!

Eine Projektgruppe des Bildungszentrums für Technik und Gestaltung der Stadt Oldenburg (BZTG Oldenburg) hat sich mit der Digitalisierung einer Modelleisenbahn an drei verschiedenen Anwendungen befasst. Die Lerngruppe der gewerblich-technischen Berufsschule hat einen Fahrstand einer Lokomotive nachgebaut, mit dem eine Modelleisenbahn gesteuert werden kann. Auf einer anderen Anlage kann die Lokomotive mit einem Tablet gesteuert werden. Die dritte Anwendung zeigt das automatisierte Sortieren von Bahnwagen. Dabei wird ein selbst entwickelter Strichcode von Sensoren kontaktfrei während der Fahrt ausgelesen und ausgewertet. Alle drei Anwendungen werden von Mikrocontrollern (Arduino nano und ESP32) gesteuert. Damit wird gezeigt, dass bereits Lernende solche Aufgaben digital lösen können.
Still standing? Ermittle und analysiere mit unserer Sensorplattform deinen individuellen Balance-Score. Vergleiche deine Balancefähigkeit mit anderen Personen deiner Altersgruppe. Mach mit, fordere dich selbst heraus und erfahre, wie wichtig Balance für Lebensqualität und Unfallprävention ist.
Bleib im Takt und teste dein Rhythmusgefühl! An einem Schlagzeug folgst du den bunten Anzeigen auf dem Bildschirm, die dir zeigen, wann und wo du zuschlagen sollst. Dein Timing entscheidet – jeder Treffer bringt Punkte, Effekte und das echte Gefühl, im Beat zu sein. Verschiedene Schwierigkeitsstufen machen „Hit-The-Beat“ spannend für Einsteiger*innen und Profis gleichermaßen. Finde heraus, wie gut du Musik und visuelle Signale kombinieren kannst – und vergleiche dich mit anderen. Komm vorbei, schnapp dir die Sticks und zeig, dass du den Beat triffst!

Akku-Craft – Modular, Sicher, Zirkulär

Wir machen Akkus reparierbar: Unser Projekt „Akku-Craft“ auf der IdeenExpo Wir machen Schluss mit der Wegwerf-Mentalität bei Akkus! Meist sind Batterien in Geräten fest verklebt – geht ein kleines Teil kaputt, landet oft alles im Müll. Wir präsentieren dagegen eine modulare Lösung! Unser Geheimnis ist ein flexibles Baukasten-System. Statt alles unlösbar zu verkleben, stecken wir die Batteriezellen in spezielle modulare Halterungen. Das macht unser System einzigartig: Wir können ganze Module kinderleicht austauschen, statt sie wegzuwerfen. Eine intelligente Steuerelektronik passt dabei im Hintergrund auf, dass alles sicher läuft. Gleichzeitig kann so die Ausgangsspannung variiert werden. So zeigen wir, wie wir wertvolle Rohstoffe sparen und Technik endlich langlebig machen können.

Der interaktive IdeenExpo Schriftzug

Der interaktive IdeenExpo-Schriftzug verbindet Gestaltung, Technik und Programmierung zu einem gesamtkünstlerischen Exponat. Ausgangspunkt ist die bewusste Auseinandersetzung mit Schrift: Die SchülerInnen reflektieren Schriftarten als gestaltbares Element unseres Alltags. Daraus entstanden sind große 3D-gedruckte Buchstaben, die Einblicke in ihre Elektronik erlauben. Über ein Bedien-Panel lassen sich die Buchstaben gezielt steuern: Sie leuchten, bewegen sich oder verändern ihre Form. An Experimentierstationen programmieren BesucherInnen selbst mit Microcontrollern, z.B. Arduino, und erleben, wie eigene Ideen durch Code und Technik sichtbar werden. Die Realschule Himmelsthür zeigt: Schrift ist mehr als Information - sie ist Form, kreativer Ausdruck und interaktive Erfahrung.

Bis 2023 gemeinsam Handeln! Der SDG-Parcours macht's möglich!

Hier kannst du die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung spielerisch kennenlernen. Im SDG-Parcours warten spannende Spiele und Mitmachstationen auf dich. Du erfährst, warum Themen wie Umwelt, Fairness und Gesundheit für alle Menschen wichtig sind. In den Spielen triffst du eigene Entscheidungen und siehst, was sie bewirken. Alles wird leicht erklärt und macht Spaß, egal wie alt du bist. Der Parcours zeigt dir: Auch du kannst mit kleinen Taten die Welt ein Stück besser machen.

Neuland: Das internet der 80er

In den Achtzigerjahren des letzten Jahrhunderts eroberten die Heimcomputer die Hobbykeller und Kinderzimmer. In ihren Möglichkeiten waren sie sehr begrenzt und an Vernetzung war sowohl aus technischen als auch aus finanziellen Gründen nicht zu denken. Der Wunsch war auch noch nicht in den Köpfen der Anwender. Nehmen wir aber an, die Rechner hätten sich schon vernetzen können und es hätte auch schon Anbieter von Diensten gegeben. Wie fühlt sich Vernetzung bei 300 Bits pro Sekunde an? Funktioniert ein Messenger auch bei 40 Zeichen und 25 Zeilen? Wie stellt man eine Webseite auf 320x200 Bildpunkten bei maximal acht Farben dar? Hätte man damals auch vernetzt spielen können? Zum Ausprobieren sind Sie herzlich eingeladen!
Um den Klimawandel zu bekämpfen benötigen wir dringend eine Möglichkeit Energie dauerhaft und regenerativ speichern zu können. Unser Projekt Ring of Power ist eine solche Möglichkeit. Ring of Power bezeichnet das Konzept eines Ringspeicherkraftwerkes. Ein Ringspeicherkraftwerk besteht aus zwei ringförmigen Becken sehr großer Ausdehnung. Wird nun überschüssige regenerative Energie in das Stromnetz eingespeist, so wird diese verwendet um große Mengen an Wasser vom unteren Ring in den oberen Ring zu pumpen. Dabei wird die elektrische Energie in potentielle Energie umgewandelt. Somit wird die nicht nutzbare regenerative Energie gespeichert.Lässt man das Wasser zurück in den unteren Ring fließen, erzeugen Generatoren dabei wieder elektrische Energie.

BeatBastler - Bastel dir deinen Sound

Akustik ist ein spannendes Teilgebiet der Physik, das uns tagtäglich umgibt – vom Vogelgesang über das Klingeln des Weckers bis hin zu toller Musik. Durch die Beschäftigung mit diesem Thema kann man lernen, wie Schall entsteht, sich ausbreitet und wie wir ihn beeinflussen können. In einem Akustik-Projekt im MINT-Profilunterricht näherten wir uns diesem Wissen an. Zunächst war es nötig, die physikalischen Grundlagen zur Entstehung von Tönen und Klängen kennenzulernen. Vielfältige Ideen für eine praktische Arbeit wurden gesammelt. Und so bauten bald alle Schülerinnen und Schüler ihr eigenes Musikinstrument. Im Mittelpunkt standen Kreativität und Experimentierfreude. Mit unseren Instrumenten zeigen wir anschaulich, wie lebendig Physikunterricht sein kann.

Flieg doch einfach! Drohnen als Messplattform zur geophysikalischen Erkundung

Welches Potenzial bietet die Drohnen-Geophysik für das Finden von Rohstoffen und Grundwasser? Drohnen haben in der Forschung viele Vorteile. Das LIAG stellt ein neuartiges drohnenunterstütztes Messsystem vor, mit dem der Untergrund mittels elektromagnetischer Felder bis in einen Kilometer Tiefe durchleuchtet werden kann. Dieser Ansatz ermöglicht es den Forschenden beispielsweise die Ressourcen unserer Erde aus der Luft zu finden, ihren Umfang zu erkennen, ihre nachhaltige Nutzung zu ermöglichen, aber auch Gefährdungen wie beispielsweise Versalzungen zu erkennen, die unser Grundwasser bedrohen. Die beachtliche Drohne (Umfang 1,5 Meter) wird mit der Messkonstruktion ausgestellt. In einem Flugsimulator können Besucherinnen und Besucher selbst die Drohne fliegen lernen.

Wellen und Frequenzen sichtbar machen: Erzeuge Chladni-Figuren!

Schwingungen kann man nicht sehen – oder doch? Schaut euch Chladni-Figuren an: Wenn eine Platte schwingt, zum Beispiel angeregt durch Schallwellen, formt sich Sand zu beeindruckenden Mustern, diese werden Chladni-Figuren genannt. So wird sichtbar, wie sich Wellen ausbreiten und wo keine oder nur schwache Schwingungen auftreten. Schwingungen mit unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften erzeugen verschiedene Muster: Das Exponat visualisiert so, wie mit unterschiedlichen Frequenzen verschiedene Wellen ausgesendet werden können. Diesen Fakt nutzen Forschende, um Abbilder vom Untergrund zu bekommen und so mehr über unsere Erde zu erfahren. Und nun mach doch selbst! Finde heraus, wie sich Muster verändern, wenn Frequenz oder Lautstärke wechseln.

Let's Rock: Wie wir mit ELVIS den Untergrund in Schwingung versetzen und so in die Erde „hören“

In die Erde „hören“ klingt komisch? In der Seismik produzieren wir durch hörbare Vibrationen Wellen und beobachten, wie sie sich im Untergrund ausbreiten. Der am LIAG entwickelte ELVIS ist zwar nur so groß wie eine Schubkarre, hat es aber in sich: Dieses seismische Gerät, das praktisch in einen Kofferraum passt, trägt trotz der Handlichkeit dazu bei, die ersten 200 Meter des Untergrundes sehr genau zu untersuchen. Wichtig ist das unter anderem für die Erforschung von Geogefahren wie beispielsweise Bruchzonen (Störungen) mit Erdbebenpotenzial im Untergrund, sowie von Grundwasser oder für die Suche nach sicherem Baugrund. Lass dich von ELVIS durchrütteln und erlebe, wie sich die Wellen ausbreiten!

Empfindliche Seismik: LED-Oszilloskop mit Geophonanschluss

Für seismische Messungen zur Erkundung der Beschaffenheit des Untergrundes werden Geophone eingesetzt. Die Besonderheit des Exponats ist, dass das Geophongehäuse transparent ist. So ist zu sehen, wie robust und doch empfindlich diese Signalaufnehmer sind. Interessierte können versuchen das Geophon ruhig zu halten. Schnell wird deutlich, dass dies unmöglich ist. Mit bloßem Auge ist erkennbar, dass die Spule an den Federn permanent kleinste Bewegungen um einen Magneten ausführt. In Kombination mit einem LED-Oszilloskop werden Wellen beim Stampfen oder Hüpfen auf dem Boden direkt sichtbar gemacht. Es wird auch deutlich, wie herausfordernd es im Berufsleben von Geophysikerinnen und Geophysikern sein kann, Messungen durchzuführen, wenn bereits kleinste Bewegungen diese beeinflussen.

Schwebende Magneten: Wie empfindlich kann Messen sein?

Ein Magnetfeld bringt einen kleinen Körper zum Schweben. Schon winzige zusätzliche Gewichte (z. B. Büroklammern) verändern die Lage minimal. Das zeigt, wie extrem empfindlich Messsysteme sein müssen. Die Instrumente – Gravimeter – messen kleinste Veränderungen im Gravitationsfeld der Erde, die auf die zeitliche Veränderung von Massen im Untergrund zurückgegen. Sie registrieren so kleinste Veränderungen im Untergrund registrieren (z. B. durch Wasser oder andere Fluide). Mach mit: Lege nacheinander kleine Gewichte zu den schwebenden Magneten dazu: Wie stark bewegt er sich?

Mache deinen Mikroskopieführerschein

Beim Blick durch das Mikroskop werden die Augen größer, je kleiner die Dinge werden, die wir betrachten. Unsichtbares wird ans Licht gebracht, die erstaunliche Welt des Klitzekleinen übt ihre eigene Faszination auf den Betrachter aus. Erkunde den Mikrokosmos deiner eigenen Kleidungsfaser, tauche in die Beobachtung des Verborgenen ein.
Lerne den humanoiden Roboter Pepper kennen und lass dir mit Hilfe der KI zeigen, was du auf dem Messestand erleben kannst. Kannst Du Pepper in „TicTacToe“ besiegen?
Erlebe praktische Berufsorientierung anhand spannender Beispiele von Schülerfirmen und Projekten. Tausche dich mit den Schülerinnen und Schülern zu ihren Projekten aus. Wie funktioniert eine Schülerfirma? Schaue hinter die Kulissen von „evacsa-analytics“ und führe einen von den Schüler:innen entwickelnden Glucosenachweis durch.
Du kannst sicher das Haus vom Nikolaus in einem Zug zeichnen? Löse dieses und weitere Probleme der Graphentheorie und lerne Euler-Weg und Euler-Kreis kennen. Finde kürzeste Wege durch ein Netz.

Erneuerbare Energien verstehen

Die Zukunftswerkstatt Buchholz wird im Herbst 2026 ein Schülerlabor Zukunftsenergien eröffnen. Das Schülerlabor ermöglicht Schüler:innen, einen anschaulichen Zugang zu den physikalischen, chemischen und technischen Grundlagen im Themenbereich Zukunftsenergien und leistet so einen Beitrag zur Berufsorientierung. Erfahre welchen Beitrag die Solarenergie, Windkraft oder Wasserkraft zur Stromerzeugung leistet. Vom Verbrenner zum E-Auto – wir rüsten um! Erfahre, was für die Umrüstung von einem alten VW Käfer auf ein E-Auto erforderlich ist.

So entsteht Hightech: Ein VR-Blick hinter die Kulissen

Setz die VR-Brille auf und tauch in unseren Reinruum ein. Dort siehst du, wie Microchips und Laser entstehen – von präzisen Fertigungsschritten bis hin zu hochmodernen Maschinen, die mit Strukturen arbeiten, die man mit dem bloßen Auge nicht erkennen kann. Diese Technologien stecken heute in Smartphones, Autos oder der Medizintechnik. In der VR-Anwendung zeigen wir dir nicht nur die Fertigung, sondern auch spannende Anwendungsbeispiele aus dem echten Leben. So erlebst du Hightech aus nächster Nähe – sicher, interaktiv und ganz ohne Schutzanzug.

So fühlt sich Hightech an – dein Foto

Zieh einen Reinraumanzug an, schnapp dir technisches Equipment und mach ein Foto mit unserer Reinraumpuppe! An unserer Fotowand kannst du selbst in die Rolle von Forscher*innen oder Mikrotechnolog*innen schlüpfen und einen Einblick davon bekommen, wie es sich anfühlt, in einem Reinraum zu arbeiten.

Ozobots – Programmieren mit Farbe

Hier kannst du entdecken, wie Programmieren funktioniert! Mit unseren Ozobots steuerst du kleine Roboter nur mit Stiften und Farben. Zeichne Linien, probier Farbcodes aus und schau, wie der Roboter darauf reagiert. So lernst du spielerisch die Grundlagen des Programmierens – ganz ohne Computer. Teste es aus, experimentiere und bring deinen Ozobot auf die richtige Spur!

Teste deine Fingerfertigkeit – Stack für Stack

Wie viele Stacks schaffst du übereinander? Bei diesem Stapelspiel sind Konzentration, Geduld und eine ruhige Hand gefragt. Teste deine Fingerfertigkeit und dein Feingefühl – genau das, was Mikrotechnolog*innen in ihrem Beruf täglich brauchen. Probier es aus und finde heraus, wie präzise du bist!

Größenvergleich – erkennst du das?

Mikrotechnolog*innen arbeiten mit winzigen Strukturen, die man mit bloßem Auge nicht sehen kann. Deshalb kommen Mikroskope mit extrem starker Vergrößerung zum Einsatz. Schau dir die Bilder genau an: Kannst du erkennen, was darauf zu sehen ist? Ordne die Aufnahmen den richtigen Gegenständen zu und entdecke die Welt im Mikromaßstab!

Roboterarm per Fernsteuerung – Geschicklichkeit trifft Technik

Wie fühlt es sich an, einen echten Roboter zu steuern? Bei diesem Exponat übernimmst du als Messebesucher selbst das Kommando: Über eine Teleoperation steuerst du einen Roboterarm und versuchst, einen „heißen Draht“ möglichst fehlerfrei abzufahren. Präzision, Konzentration und eine ruhige Hand sind gefragt. Das Exponat macht erlebbar, wie Menschen Roboter steuern können – eine Technik, die zum Beispiel in der Medizin, Raumfahrt oder Industrie eingesetzt wird. So wird moderne Robotik spielerisch erlebbar und verständlich. Aber vorsichtig: Der Roboter hat aber Künstliche Intelligenz. Er lässt sich führen, speichert aber die jeweils beste Trajektorie ab und ist somit immer auf dem neusten Stand. Aber du hast immer die Chance, Tagesbester zu werden!

Schüler-Roboterwerkstatt – Bauen, Programmieren, Verstehen

Entdecke Robotik zum Anfassen und probiere deine Ideen gleich hier: An mobilen echten Werkbänken stehen dir alle Werkzeuge zur Verfügung, um aus 3D-gedruckten Bauteilen einen eigenen kleinen Robot zu bauen, der sich mit Motoren bewegen kann. Steuere den Robot mit einem selbst erstellten Programm. Ergänzend kannst du einen Eisstielroboter konstruieren und ihn auf unserer Rennbahn gegen andere antreten lassen. Ein spannender Einblick in Technik, Kreativität und digitale Bildung – zum Mitmachen, Ausprobieren und Staunen.

Dr. Zitter mit Roboterarm

Bei diesem Exponat wird Geschicklichkeit zur Herausforderung: Messebesucher steuern kleine Roboterarme aus der Distanz und spielen eine technische Variante von „Dr. Bibber“. Ziel ist es, mit dem Roboterarm vorsichtig Objekte zu entnehmen, ohne den Rand zu berühren. Dabei erleben die Teilnehmenden, wie präzise Teleoperation funktioniert und warum exakte Steuerung so wichtig ist. Das Exponat verbindet Spielspaß mit Technik und zeigt anschaulich, wo solche Systeme in der Medizin, Robotik und Industrie eingesetzt werden.

Grüner Wasserstoff zum Selbermachen – Tritt in die Pedale für den Klimaschutz

Was hat grüner Wasserstoff mit Klimaschutz zu tun und wie leicht – oder wie schwer – lässt sich dieser alternative Brennstoff überhaupt produzieren? ErFAHRe an unserem Stand die Antworten auf diese und weitere Fragen. Mit Hilfe eines Fahrrads und eines selbstgebauten Generators kann bei uns grüner Wasserstoff durch kräftiges Treten in die Pedale erzeugt werden. In einem Mitmach-Wettbewerb kannst du zeigen, was in dir steckt und wie viel grünen Wasserstoff du mit dem Rad erstrampeln kannst. Die Gewinnerin bzw. der Gewinner erhält am Ende einen kleinen Preis.

Deep Learning Live: vom Bild zum Text

Was ist eigentlich Deep Learning? Am Stand des Instituts für Informatik der Uni Hildesheim machen wir diesen komplexen Begriff sichtbar. Das Information Systems and Machine Learning Lab (ISMLL) zeigt live, wie tiefe neuronale Netze die Welt wahrnehmen. Eine Kamera scannt die Umgebung und Hochleistungs-Algorithmen übersetzen das Bild in Echtzeit in Sprache. Unser System erkennt Objekte, liest Texte und interpretiert Szenen: mal verblüffend genau, mal überraschend kreativ. Testet das System selbst: Haltet Gegenstände in die Kamera und fordert die KI heraus! Ein direkter Einblick in die aktuelle Informatik-Forschung und ein Vorgeschmack darauf, wie Maschinen lernen.

Das liegt uns auf der Zunge: Riechen und Schmecken gehören zusammen

Vanille, Zitrone oder Rhabarber – Geschmack ist Genuss, aber auch Schutz, denn er warnt uns vor Ungenießbarem. Unsere Zunge kann aber nur fünf Geschmacksrichtungen unterscheiden – für alle anderen Aromen brauchen wir unsere Nase, denn ohne die würde Vanillepudding einfach nur süß schmecken. Könnt Ihr den Geruch von Schuhcreme, Zitrone oder Tanne unterscheiden? Macht den Geruchs- und Geschmackstest!

Bastelt euch ein Dosentelefon

Wie weit reicht der Schall und können wir „um die Ecke“ hören? Findet es heraus und bastelt euch bei uns von der HNO-Klinik bunte Dosentelefone, mit denen Ihr dann lustige Hörexperimente machen könnt.

Kleine Welt riesengroß: Das überdimensionale Ohrmodell

Wir sollen die Ohren steif halten oder die Lauscher aufsperren und manchmal möchten wir uns vor Müdigkeit nur noch auf´s Ohr hauen: Die vielen Sprichwörter drücken die Bedeutung dieser kleinen biologischen Wunderwerke aus. Sie sind nämlich zentral für unsere Welterfahrung, für unsere Kommunikation und damit auch für unsere gesellschaftliche Teilhabe. Doch der eigentlich wichtige Teil, der es uns das Hören ermöglicht, bleibt verborgen. Was steckt also in unseren Ohren, welchen Weg durchlaufen die Schallwellen, bis sie in unserem Gehirn landen und dort zu einem Ton verarbeitet werden - und wie kommt eine Schnecke bloß in unser Ohr? Fragen, die Ihr mit Hilfe des riesigen Ohrmodells klären könnt.

MTL - Entdecke deine Zellen!

MTL - Entdecke deine Zellen Wie arbeitet ein medizinisches Labor? An unserem Stand kannst du es selbst ausprobieren. An Mitmach-Stationen untersuchst du Zellen, analysierst Proben und lernst Labortechnik kennen. Wir zeigen dir, wie der Beruf der Medizinischen Technolog:in für Laboratoriumsanalytik aussieht - und welche Ausbildungswege dich erwarten. Ausprobieren, fragen, entdecken.

First Aid For All - Leben retten kann jede:r

Stellt Euch vor, Ihr seid im Fitnessstudio, beim Einkaufen oder in der Bahn unterwegs und vor Euch bricht plötzlich jemand zusammen. Wüsstet ihr, was zu tun ist? Damit Ihr diese Antwort in Zukunft klar mit Ja beantworten könnt, wollen wir Euch an unseren Übungspuppen beibringen, wie ihr einer Person mit Herzstillstand das Leben retten könnt. Denn der Stillstand im Körper führt schon nach 3-5 Minuten zu Hirnschäden – zu schnell für den Rettungsdienst, der erst nach 7 bis 15 Minuten vor Ort ist. Wenn aber sofort mit einer Herzdruckmassage begonnen wird, könnten in ganz Deutschland jährlich etwa 10.000 Menschen gerettet werden – auch mit Eurer Hilfe!
Interessierst du dich für Medizin, Technik und den Umgang mit Menschen? Dann lerne den Beruf Medizinische:r Technolog:in für Radiologie (MTR) am MTR-Stand der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) kennen. Erlebe in der interaktiven „MTR insight“-Miniaturwelt, wie Röntgenbilder entstehen, Patient:innen gelagert werden und moderne Medizintechnik wie CT, MRT und Ultraschall im Alltag eingesetzt wird. Der MTR-Beruf verbindet Hightech mit Verantwortung und bietet beste Zukunftsperspektiven im Gesundheitswesen.

Virtual Reality-Film zu Herpesviren: Wie kommt es zu Lippenbläschen und was passiert dabei im Körper

Bei einem Kuss können Lippen-Herpesviren übertragen werden. Doch was genau passiert dann im Körper? Wie gelangen die Viren in die Nervenzellen? Wie vermehren sie sich? Das zeigt anschaulich der Virtual Reality-Film des Exzellenzclusters RESIST. Mit einer VR-Brille ist es möglich, diesen spannenden Prozess zu erleben und den Weg kennenzulernen, den Viren durch unseren Körper nehmen. Der Film zeigt in höchster Auflösung Herpes-Viren und man erfährt, was im Inneren unserer Zellen passiert – einen solchen Film hat es vorher noch nie gegeben.
Das Exponat besteht aus einem HT-Rohr welches mit LAN-Kabeln dekoriert wurde. Funktional sind 3 Monitore befestigt. Einer kann interaktiv genutzt werden. Erste Schritte in der Programmierung und Logikrätsel können durchgeführt werden. Parallel findet ein Hardware Memory statt. Hier können verschiedenen Hardwarekomponenten Karten zu sortiert werden.

Intensivpflege hautnah: Einblicke in die Pädiatrie und Neonatologie

Am Stand der Kinderklinik der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) erhalten Besuchende Einblicke in die hochspezialisierte Intensivpflege der Pädiatrie und Neonatologie. An anschaulich gestalteten Intensivplätzen wird die Versorgung kritisch kranker Kinder sowie von Früh- und Neugeborenen demonstriert. Moderne Technik, fachliche Expertise und interdisziplinäre Zusammenarbeit werden ebenso vorgestellt wie das Känguru-Mother-Care-Prinzip, das mithilfe einer Frühgeborenenpuppe und eines Kuschelstuhls praktisch erfahrbar wird. Ein interaktives Quiz mit kleinen Preisen rundet das Angebot ab.

Kuno und die Implantate – wozu braucht man sie und an welchen forscht SIIRI?

Implantate werden benötigt, wenn Teile des Körpers nicht mehr richtig funktionieren, zum Beispiel durch Verletzungen, Krankheiten oder altersbedingten Verschleiß. In solchen Fällen können Implantate helfen, verlorene oder geschwächte Funktionen zu ersetzen. Aber es ist nicht einfach, ein natürliches Körperteil durch ein künstliches zu ersetzen. Deshalb werden Implantate genau für ihre spezifische Aufgabe entworfen. Sie bestehen aus verschiedenen Materialien, haben unterschiedliche Eigenschaften und müssen sowohl stabil als auch biologisch verträglich sein. Das Design eines Implantats zielt darauf ab, die optimale Funktion im Körper wiederherzustellen. Kannst Du die vorliegenden Implantate ihren Funktionen im Körper zuordnen? Kuno, unser Skelett, hilft Dir dabei!

Houston, wir haben ein Problem!

Dein Implantat hat eine Infektion aufgespürt und Du musst schnell darauf reagieren. Die meisten Komplikationen an Implantaten treten auf, wenn sich eine Infektion ausgebreitet oder sich das Implantat gelockert hat. Häufig wird dieses zu spät erkannt und das Implantat kann nur noch entfernt werden. Aus diesem Grund erforschen wir in SIIRI Sensortechnologien, die Probleme wie Infektionen oder Lockerungen frühzeitig erkennen und anschließend entweder selbstständig reagieren oder die Behandler:innen benachrichtigen können. Diese Sensoren sollen zukünftig beispielsweise in der Lage sein, Bakterien auf der Implantatoberfläche zu erkennen und selbstständig Wirkstoffe freizusetzen. Auch kleinste Veränderungen in der Stabilität sollen sie messen und diese Informationen per App übermitteln.

Bekämpfe die Bakterien am Implantat mit Antibiotika

Die Situation ist kritisch: Bakterien haben sich an Dein Implantat angeheftet und vermehren sich schnell. Dein Immunsystem versucht sie zu bekämpfen, aber sie haben bereits einen Biofilm gebildet. Darin sind sie durch eine Matrix gut geschützt. Nun ist Hilfe in Form eines Antibiotikums notwendig, um die Ausbreitung der Entzündung und eine Lockerung des Implantats zu verhindern. Das Antibiotikum soll das Wachstum der Bakterien und die damit verbundene Entzündungsreaktion stoppen, damit das Implantat in Funktion bleibt. Durch den Schutz des Biofilms wird aber eine sehr hohe Antibiotika-Dosis benötigt. Reagiere schnell und wirf das Antibiotikum (Klettbälle) auf die Bakterien am Implantat (Klettscheiben), um die Entzündung gezielt zu bekämpfen.

Soap Craft - Gieß Dein eigenes SIIRI Implantat

Willkommen in der spannenden Welt der Implantat-Herstellung! Entdecke die Vorzüge verschiedener Herstellungsverfahren wie Gießen, Fräsen und 3D-Druck und warum letzteres zunehmend an Bedeutung gewinnt. Begib dich auf eine Reise, um Dein eigenes Implantat aus einer selbstkreierten Legierung aus Seife herzustellen. Dabei lernst Du, typische Gussfehler zu erkennen, ihre Auswirkungen auf Implantate zu verstehen und Strategien zu entwickeln, um sie zu vermeiden. Werde zum Experten in der Implantat-Herstellung und sei dabei!
Durch die künstliche Beatmung wird die Lunge mit Sauerstoff versorgt und Kohlenstoffdioxid abtransportiert. Die künstliche Beatmung einer Schweinelunge ermöglicht dir einen faszinierenden Einblick in die Funktionsweise dieses lebenswichtigen Organs. Das Exponat simuliert den natürlichen Atmungsprozess, der für den Gasaustausch in den Lungenbläschen verantwortlich ist. Die elastische Struktur der Lunge ermöglicht es, sich bei der Einatmung auszudehnen und bei der Ausatmung zusammenzuziehen. An einer weiteren Beatmungsmaschine und unter Anleitung von spezialisierten Pflegefachpersonen kannst du selbst erleben, wie sich eine unterstützte Atmung mithilfe einer Atemmaske anfühlt.

Ein Intensivzimmer der MHH - Wir sind da, wenn andere aufgeben

Ein Intensivzimmer in der Medizinischen Hochschule ist vollgepackt mit lebensrettender Magie. Probiere einmal aus wie es ist, ein Patient auf einer Intensivstation zu sein und lasse dir von unseren Profis die Maschinen und die Pflege auf einer Intensivstation erklären. Du weißt nicht wie ein Herz oder eine Lunge ersetzt werden kann? Wir zeigen es Dir! Du weißt nicht, wie unglaublich viel Technik zum Einsatz kommt? Hier erfährst Du es! Wir sind da, wenn andere aufgeben.

Deine beiden Hände können Leben retten

Zur Herz-Lungen-Wiederbelebung gehören alle Maßnahmen, die bei einem Herzstillstand zur Wiederherstellung der Hirndurchblutung und Aufrechterhaltung einer Lungenminimalbelüftung notwendig sind. Um irreversible Schäden am Gehirn zu vermeiden, müssen diese Maßnahmen so schnell wie möglich durchgeführt werden. Ruhe, Disziplin und Geschwindigkeit können dabei Leben retten. Doch in einer lebensbedrohlichen Situation, die ein schnelles Handeln erfordert, bedeuten Konzentration und Fokussierung auf die Aufgabe eine große Herausforderung. Mach mit und lerne Leben zu retten.

Ohne Bewegung läuft es nicht

Die Frühmobilisierung von schwerkranken Intensivpatienten gehört zu den wesentlichen Aufgaben der Intensivpflege. Durch eine frühe Mobilisierung sollen Komplikationen verhindert oder begrenzt werden. Hier kannst du hautnah erleben, wie es sich anfühlt, mithilfe von spezieller Technik mobilisiert zu werden.

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