Das Innere von Zellen mit ausreichendem Detail im Lichtmikroskop zu untersuchen, dafür war mit der Beugungsgrenze des Lichts lange eine natürliche Grenze der Bildschärfe gesetzt. Mit dem Prinzip der STED- (Stimulated Emission Depletion) Mikroskopie wurde ein Weg gefunden, um diese Grenze zu überwinden. Sie ermöglicht es einzelne Strukturen scharf abzubilden, die weniger als 200 Nanometer (Millionstel Millimeter) groß sind. Forschende können damit direkt in das komplexe Regelwerk biologischer Zellen blicken.