Ausstellerinfo Gemeinschaftsstand

Georg-August-Universität Göttingen

Aus Chaos wird Muster (MPI DS)

Was passiert, wenn viele Teilchen oder Zellen auf engem Raum zusammentreffen? Wie hängt das Verhalten als Gruppe von der Aktivität Einzelner ab? Probiere es aus: Stell mit den Reglern ein, wie stark sich Teilchen bewegen, wie hungrig sie sind oder wie sehr sie sie sich anziehen oder abstoßen. Auf dem Bildschirm an der Wand siehst du, wie sich ihr Verhalten verändert. Solche Prozesse nennt man Selbstorganisation: Viele Teilchen beeinflussen sich gegenseitig - so entsteht ganz von selbst neues Verhalten und eine höhere Ordnung. Solche Kräfte nennt man nicht-reziproke Wechselwirkungen - mehr dazu erfährst du an der Station Die Physik von Liebe und Hass!

Bau Dir deine eigene Taschenlampe - Ausbildungsinfo

Du interessierst dich für Technik? Bei uns kannst du dir selber deine eigene Taschenlampe bauen und dabei viel über unsere verschiedenen Ausbildungsberufe erfahren. An der Georg-August- Universität Göttingen arbeiten etwa 100 Auszubildende in verschiedenen Ausbildungsberufen, wie zum Bespiel Feinwerkmechaniker, Elektroniker für Geräte und Systeme, Verwaltungsfachangestellte, Biologielaboranten und vielen mehr.

Das chaotische Doppelpendel (MPI DS)

Hast du es schon ausprobiert? Dann hast du sicher gemerkt: Obwohl beide Pendel fast gleich starten, bewegen sie sich schon nach kurzer Zeit völlig unterschiedlich. Warum? Weil das System auf kleinste Unterschiede stark reagiert - das nennt man chaotisches Verhalten. Solche Abläufe sind unvorhersehbar und kommen auch in der Natur vor, zum Beispiel beim Wetter. Dieses Experiment zeigt, wie schwer es ist, komplexe Dinge genau vorauszusagen.
Wie viel Strom kannst du erzeugen? Windkraftanlagen machen aus Wind elektrischen Strom. Aber: Was passiert mit der Strömung hinter der Windkraftanlage? Und wie beeinflussen sich mehrere Anlagen gegenseitig? Das untersuchen Forschende am MPI-DS in einem großen Windkanal – ganz ähnlich wie in diesem Modell. Finde heraus, wie du die Windkraftanlagen am besten ausrichtest, damit sie den meisten Strom produzieren!

Exzellenzcluster Multiscale Bioimaging (MBExC)

Herz- und Gehirnerkrankungen gehören weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Teste hier dein Wissen und erfahre mehr zu den Erkrankungen • Alzheimer • Herzschwäche • Parkinson • Schlaganfall • Herzinfarkt • Hörverlust

Exzellenzcluster Multiscale Bioimaging (MBExC)

Mikroskopische Aufnahmen bieten Einblicke in den feinen Aufbau von Zellen und Geweben. Erfahre mehr über die inneren Gefüge und den Aufbau einer Zelle. Erkennst du die Anordnungen der einzelnen Teile zueinander? Probiere es aus!

Exzellenzcluster Multiscale Bioimaging (MBExC)

Das MBExC nutzt und entwickelt moderne Bildgebungsverfahren, um winzige, Milliardstel Meter kleine Strukturen in Zellen zu enthüllen und vielschichtige Zellnetzwerke dreidimensional abzubilden. Der Holocube bietet ein 3D-Erlebnis verschiedener mikroskopischer Ansichten, die in das Innere von Herz- und Nervensystem blicken lassen. Hier wird u.a. gezeigt: Entwicklung des Nervensystems im Zebrafisch. Lage eines optischen Cochlea-Implantats in der Hörschnecke eines Weißbüschelaffen.
Aus einfachen Regeln entstehen spannende Muster - ganz von selbst! In jedem Zeitschritt verändert sich das Bild: Zellen verschwinden oder bleiben, neue Formen entstehen. Dieses Spiel wurde 1970 vom Mathematiker John Conway erfunden. Es zeigt, wie aus einfachen Regeln komplexe Strukturen entstehen - die wachsen, sich bewegen und miteinander interagieren. Forschende am MPI-DS gehen den umgekehrten Weg: Sie versuchen die Regeln und Prinzipien zu entschlüsseln, aus denen Ordnung und Muster durch Selbstorganisation entstehen.

Herstellung und Speicherung von grünem Wasserstoff (SFB 1633)

Alle sprechen heutzutage von grünem Wasserstoff, aber was ist das eigentlich? Bei uns kannst du erfahren, wie man Wasserstoff nur durch Strom aus Wasser herstellen kann, wie man ihn speichert und ihn wieder für die Stromerzeugung nutzt. Wasserstoff ist besonders dann interessant, wenn es gerade zu viel Sonne oder Wind gibt und mehr Energie als nötig hergestellt wird. Dann kann man den überschüssigen Strom mithilfe von Wasserstoff speichern und später wieder nutzen. Das ist aber gar nicht so einfach, weshalb der Sonderforschungsbereich 1633 intensiv an dieser Technik forscht. Bei uns kannst du selbst ausprobieren, welche Herausforderungen es noch gibt und woran aktuell gearbeitet wird.

Hören mit Licht - optisches Cochlea-Implantat

In unserem Ohr befindet sich die Hörschnecke, auch Cochlea genannt. Dort sitzen winzige Sinneszellen, die sogenannten Haarzellen. Sie wandeln Schallwellen in elektrische Signale um. Über den Hörnerv gelangen diese Signale in das Gehirn. Funktionieren die Zellen nicht mehr, kommt es zum Hörverlust. Diese Funktion kann ein Cochlea-Implantat übernehmen: Ein Draht überträgt die Schallwellen, die von außen ankommen, als elektrische Signale bis zur Hörschnecke im Innenohr. Der Hörnerv wird dadurch aktiviert, eingeschränktes Hören ermöglicht. Göttinger Wissenschaftler*innen entwickelten ein neues Implantat: Es regt durch Lichtimpulse den Hörnerv im Ohr gezielter an. Durch die optische Technik könnten Menschen wesentlich besser hören.

Infotresen der Uni Göttingen

Du weißt noch nicht, was du nach der Schule machen sollst? Ob eine Ausbildung oder ein Studium für dich das richtige ist? Komm an unseren Stand und informier dich über das Ausbildungs- und Studienangebot an der Uni Göttingen. Wir haben außerdem super spannende Forschungsbereiche unserer Uni dabei, bei welchen du viel über nachhaltige Energie, KI und Medizinforschung lernen kannst. Und falls dein Kopf sich vor lauter spannenden Themen noch nicht dreht, kannst du auf unserer virtual Reality Schaukel ins Universum fliegen.

Nachhaltige Elektrochemie (SFB 1633)

Viele Industrieprozesse brauchen im Moment noch hohe Temperaturen, hohen Druck oder gefährliche Chemikalien und stoßen viel Kohlenstoffdioxid aus. Deswegen wird intensiv nach alternativen Wegen zur Herstellung wichtiger Chemikalien geforscht. Eine besonders spannende Möglichkeit ist es, chemische Reaktionen mit Strom anzutreiben, auch Elektrochemie genannt. Dadurch können viele Reaktionen stattfinden, ohne dass zusätzliche Chemikalien, Hitze und Druck nötig sind. Im Sonderforschungsbereich 1633 untersuchen wir, wie man dieses Prinzip nutzen kann: Kann man z.B. mit Strom Kohlenstoffdioxid in nützliche Chemikalien umwandeln? Oder Ammoniak für Dünger herstellen? Oder Moleküle verändern, die man für Medizin, Farben oder Treibstoffe braucht? Wie genau das funktioniert, kannst du hier entdecken!

Schwing dich in einer Virtual Reality ins Universum

Diese innovative Kombination aus Schaukel und virtueller Realität lässt Träume wahr werden. Fühl dich frei. Sei gespannt. Die Welt ist offen. Mit jeder Schaukelbewegung schwebst du höher und höher - über Dächer und Bäume, durch Wolken und ins All. Die Intensität der eigenen Bewegung beeinflusst dein Erlebnis.

STED-Mikroskopie: ein Fenster in die Nanowelt der Zellen

Das Innere von Zellen mit ausreichendem Detail im Lichtmikroskop zu untersuchen, dafür war mit der Beugungsgrenze des Lichts lange eine natürliche Grenze der Bildschärfe gesetzt. Mit dem Prinzip der STED- (Stimulated Emission Depletion) Mikroskopie wurde ein Weg gefunden, um diese Grenze zu überwinden. Sie ermöglicht es einzelne Strukturen scharf abzubilden, die weniger als 200 Nanometer (Millionstel Millimeter) groß sind. Forschende können damit direkt in das komplexe Regelwerk biologischer Zellen blicken.

Trainiere Neuras künstliches Gehirn (GWDG)

Erlebe das Gehirn von Neura, wo künstliche Intelligenz (KI) auf spannende Weise lernt! Du kannst Neura helfen ihr künstliches Gehirn zu trainieren. Sehe auf einer LED-Wand wie Neuras künstliches Gehirn lernt. Auf einem Tablet malst Du ein einfaches Bild. Mit einem Knopfdruck wird das Bild Neuras künstlichem Gehirn zugeführt. Dann bemüht sich ihr Gehirn dein Bild zu erkennen. Die Intensität der LEDs zeigt den Fortschritt in Neuras Gehirn an. Du selbst entscheidest, ob Neura dein Bild richtig oder falsch erkannt hat. Mit deinem Feedback trägst Du zum Training der KI bei! Verpasse nicht, Neuras KI-Gehirn zu erleben! Eine einzigartige Gelegenheit, Technologie und Lernen zu verbinden und die Welt der künstlichen Intelligenz zu entdecken!

Wirbelnder Zylinder (MPI DS)

Wie bewegt sich Luft? - Probier’s aus! In diesem Zylinder kannst du die Luft kräftig in Bewegung setzen! Durch einen Ventilator entsteht eine drehende Strömung – und darin wirbeln die großen weißen und die kleinen bunten Kugeln dann ordentlich durcheinander. Je nachdem, welche Schablone du nimmst, ändert sich die Strömung: Mal dreht sie sich eher ruhig und gleichmäßig, mal wird sie chaotisch und turbulent. Beobachte genau: Wo sammeln sich die Kugeln? Verhalten sich die großen anders als die kleinen? Und was passiert, wenn du die Stärke der Strömung veränderst? Diese Station wurde von der Klasse 5MINT1 des Felix-Klein-Gymnasiums gemeinsam mit dem MPI-DS entwickelt und gebaut.
Die Glasblöcke zeigen den Verlauf der Ausbreitung der elektrischen Erregung in einem Schweineherz. Bei Herzrhythmusstörungen breitet sich diese Erregung in Form von Wirbeln ähnlich einem Tornado im Herzmuskel aus. Ein einzelner Wirbel erzeugt oft weitere Wirbel. Dieser elektrische Wirbelsturm führt dazu, dass das Herz kein Blut mehr pumpen kann. Es droht der plötzliche Herztod. Der implantierte Defibrillator überwacht den Herzrhythmus stetig. Sobald eine gefährliche Herzrhythmusstörung erkannt wird, beendet er diese durch einen starken Stromstoß. Das Herz kann wieder normal weiterschlagen. Für Patient*innen ist das sehr schmerzhaft und oft traumatisierend und schädigt das Gewebe. Daher werden Defibrillatoren entwickelt, die mit weniger Energie auskommen.

Mitaussteller

Mitaussteller

GWDG Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen

Mitaussteller

Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Mitaussteller

MBExC - Multiscale Bioimaging - Cluster of Excellence

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