In unserem Ohr befindet sich die Hörschnecke, auch Cochlea genannt. Dort sitzen winzige Sinneszellen, die sogenannten Haarzellen. Sie wandeln Schallwellen in elektrische Signale um. Über den Hörnerv gelangen diese Signale in das Gehirn. Funktionieren die Zellen nicht mehr, kommt es zum Hörverlust. Diese Funktion kann ein Cochlea-Implantat übernehmen: Ein Draht überträgt die Schallwellen, die von außen ankommen, als elektrische Signale bis zur Hörschnecke im Innenohr. Der Hörnerv wird dadurch aktiviert, eingeschränktes Hören ermöglicht. Göttinger Wissenschaftler*innen entwickelten ein neues Implantat: Es regt durch Lichtimpulse den Hörnerv im Ohr gezielter an. Durch die optische Technik könnten Menschen wesentlich besser hören.