Ausstellerinfo Gemeinschaftsstand

Hochschule Bremerhaven

Autonom unterwegs: Robotik live

Unser Roboter nimmt seine Umgebung wahr und bewegt sich selbstständig durch die Halle. Auf unserer Bodenstation kannst du live sehen, was der Rover wahrnimmt. Dahinter stecken mathematische Modelle, Regelung, Optimierung und Datenverarbeitung: alles Themen aus dem Mathestudium. Mit genau dieser Mathematik lassen sich auch reale Herausforderungen lösen: Zum Beispiel können autonome Systeme Einsatzkräfte wie die Feuerwehr in gefährlichen Situationen unterstützen, indem sie vorab erkunden, Menschen suchen oder Risiken einschätzen.

Befreie die Gummibärchen

Programmiere einen Roboterarm so, dass er die Gummibärchen aus einem Einweckglas befreit! Der Roboter lässt sich einfach programmieren und muss dazu ein Glas öffnen und die Gummibärchentüte entnehmen. Deine Aufgabe ist es, das Programm selbst zu erstellen und erfolgreich zu testen.

Dein Code wird Metall: Fräse dir dein eigenes Unikat

Programmiere dein eigenes Werkstück aus Metall! Bei uns gestaltest du deinen eigenen CNC-Code und steuerst damit unsere Fräsmaschine im Labor der Hochschule Bremen aus der Ferne. Per Webcam bist du live dabei, wenn die Späne fliegen und dein Design in Echtzeit entsteht! Dein fertiges Unikat schicken wir dir nach der Messe als persönliche Erinnerung direkt nach Hause. Wir unterstützen dich dabei und zeigen dir, wie viel IT heute im modernen Maschinenbau steckt. Komm vorbei und starte deine eigene Produktion!

Die Marsperspektive: Wie uns der Mars Nachhaltigkeit auf der Erde neu denken lässt

Ein Flug zum Mars dauert rund sechs Monate, bestenfalls. Zudem ist ein Start von der Erde nur ca. alle 26 Monate möglich. Hat man also etwas vergessen oder ist etwas kaputt gegangen, wartet man sehr lange auf Ersatz. Zusätzlich ist die Umgebung auf dem Mars durch knappe Ressourcen, Temperaturen zwischen -150 und 30 Grad Celsius und der Abwesenheit fossiler Brennstoffe gekennzeichnet. Wollen wir also eines Tages auf dem Mars leben, dann müssen wir vor Ort Materialien und Bauteile herstellen können, die für ihren Einsatz ausreichend gut sind. Bei der Marsperspektive erforschen wir, wie Materialgewinnung, Weiterverarbeitung und Produktion von Bauteilen auf dem Mars aussehen können. Reist mit uns zum Mars und erfahrt, was wir dort für die Nachhaltigkeit auf der Erde lernen können.

Funkenflug – Selber Schweißen in Augmented Reality

Schweißen ist eine der wichtigsten Technologien in Industrie und Handwerk. Ob Brücken, Autos, Fahrräder oder Maschinen – überall dort, wo Metall dauerhaft verbunden werden muss, kommt das Schweißen zum Einsatz. Damit das gelingt, sind viel Übung, technisches Verständnis und ein gutes Gefühl für Material und Bewegung nötig. Unser Schweißsimulator mit Augmented Reality (AR) macht genau diesen Prozess sichtbar und erlebbar. Bei uns kannst du realistische Schweißaufgaben durchführen und dabei typische Verfahren kennenlernen. Die virtuelle Darstellung zeigt in Echtzeit, wie sich Abstand, Winkel, Geschwindigkeit und Führung des Schweißgeräts auf die Qualität der Schweißnaht auswirken. So wird deutlich, wie präzise Handbewegungen und technisches Verständnis zusammenspielen müssen, um eine hochwer

HiPE-LAB –Leistungselektronik - Dendriten

Warum steht ein Windrad trotz starken Winds auch mal still? Oft spielt dabei die Leistungselektronik eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Im HiPE-LAB an der Universität Bremen untersuchen wir solche elektronischen Systeme und testen sie unter extremen Bedingungen wie Hitze, Kälte, Luftfeuchtigkeit sowie hohen elektrischen Belastungen, um ihre Zuverlässigkeit zu verbessern. Feuchtigkeit gilt als natürlicher Feind der Elektronik: Sie kann Kurzschlüsse verursachen und unbemerkt Schäden anrichten. Unter bestimmten Bedingungen entstehen dabei sogenannte Dendriten – feine metallische Strukturen, die Bauteile zerstören können. In unserem Experiment machen wir ihr Wachstum sichtbar und zeigen so den Einfluss von Feuchtigkeit auf Elektronik.

Im freien Fall – mit VR in der Schwerelosigkeit

Schwerelos im freien Fall, davon träumt doch jeder? Erlebe mittels VR wie im Fallturm der Uni Bremen, Experimente unter Schwerelosigkeit durchgeführt werden und erfahre, welche Anwendungsbereiche es für die Raumfahrt gibt. Mit seinen 9,3 Sekunden Schwerelosigkeit im freien Fall ist der Fallturm in Bremen weltweit einzigartig. Die Forschungsfelder sind breit aufgestellt: über Feuersicherheit, zur Strömungsmechanik bis hin zur Explorationsforschung, gibt es hier einiges zu bestaunen und zu entdecken.

Mitdenken, Miträtseln, Mitforschen

An diesen Stationen bist du selbst gefragt: ausprobieren, entdecken, testen! Knacke Codes und entdecke dabei, wie Optimierung funktioniert. Eine der wichtigsten Ideen der modernen Mathematik und Grundlage für Anwendungen wie Navigation, Logistik und Künstliche Intelligenz. Stelle dich unserem Mathe-Quiz und teste dein Wissen mit kurzen Fragen. Mach beim Reaktionstest mit und sieh live, wie aus vielen Antworten Daten entstehen und wie Mathematik hilft, sie auszuwerten und zu verstehen. Hier geht es nicht um richtige oder falsche Antworten. Sondern darum, neugierig zu sein und selbst zu erleben, wie Mathematik funktioniert.
Im Bremer Projekt NEXTPLORAS lernst Du die ganze Vielfalt des MINT-Bereichs (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) kennen. Dabei bist Du in einer Gruppe mit max. 14 anderen Schülerinnen und hast die Chance, mit Auszubildenen, Studierenden und Expert*innen verschiedenster Bereiche ins Gespräch zu kommen. Gewinne praktische Einblicke durch Exkursionen, Unternehmensbesuche, Praktika und Austauschrunden. Wir geben Dir einen Raum, um Dich auszuprobieren, Deine Interessen zu reflektieren, Dich mit anderen zu vernetzen und auszutauschen. Unser Ziel ist es, Dich in Deinem Interesse zu bestärken und auf Deinem Weg zu unterstützen. Bei uns erfährst Du alles rund um das neue Projekt und unser vielseitiges Programm.

Paper Plane Competition

Baue einen Papierflieger, der möglichst präzise fliegt. Ziel ist es, runde Ziele aus einer festgelegten Distanz zu treffen. Je genauer der Flug und je mehr Treffer erzielt werden, desto besser die Platzierung auf der Bestenliste. Hilfe zu aerodynamischen Grundlagen wie Stabilität, Schwerpunkt, Symmetrie, Auftrieb und Luftwiderstand sowie Tipps zur Modellwahl erhältst du von unserer angehenden Pilotin.

Race against the Machine: Rennsimulation mit Künstlicher Intelligenz zum Ausprobieren

Entwirf deine eigene Rennstrecke und tritt gegen andere an – vielleicht sogar gegen eine lernende KI! So trainieren Mathematiker:innen Algorithmen mit Methoden wie Reinforcement Learning. Solche Verfahren werden auch in der Praxis genutzt, zum Beispiel beim autonomen Fahren auf Betriebsgeländen, in verkehrsberuhigten Quartieren oder in klar abgegrenzten Einsatzgebieten.

Mitaussteller

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