Orientierung

Was willst Du werden?

Ausbildung – Dein Weg in die berufliche Laufbahn

Die Welt der Technik und Naturwissenschaften ist riesig und bietet dir ungeheuer viele Möglichkeiten, dich selbst zu verwirklichen: An den wichtigsten Innovationen kannst du mitwirken, sie vielleicht sogar selbst in Bewegung setzen.

Ganz egal, ob es um Kommunikation und Medien, um Umwelt- oder Energiefragen geht: Auf Deinen Einsatz kommt es an! In gewerblich-technischen Berufen hast du aktuell beste Zukunftschancen.

Doch wie kannst du dich am besten durch diese vielen unterschiedlichen Möglichkeiten hindurcharbeiten? Diese Website soll dir helfen, den Weg zu finden, der genau zu dir passt.

Hier werden dir die Fakten erklärt, die bei der Entscheidung für einen Beruf am Wichtigsten sind. Du erfährst zum Beispiel, was es genau mit dem dualen Ausbildungssystem auf sich hat, wer in Deutschland für die Ausbildung zuständig ist und vor allem, wo du dich weiter informieren kannst.

Wer bildet aus?

Eines ist sicher: Es gibt viel mehr Ausbildungsberufe als man annimmt - gerade im Bereich von Naturwissenschaften und Technik. Also wird bestimmt auch für Dich etwas dabei sein.

Hilfreich bei Deiner Suche können folgende Institutionen sein:

Die gewerbliche Wirtschaft, also ein Großteil der ausbildenden Betriebe und Institutionen, hat sich in der Industrie- und Handelskammer (IHK) zusammengeschlossen. Die IHK legt gemeinsam mit den Unternehmen fest, welche Anforderungen in einem Ausbildungsberuf an Dich gestellt werden. Außerdem kontrolliert die IHK die Qualität deiner Ausbildung. Das heißt z.B., dass sie prüft, ob Betriebe überhaupt geeignet sind, auszubilden.

Und auch Deine Prüfungen nimmt die IHK ab und sorgt so dafür, dass alle Auszubildenden einen vergleichbaren Wissensstand haben, wenn ihre Ausbildung abgeschlossen ist.

Die IHK hat viele verschiedene Aufgaben. Für Dich ist es am wichtigsten, dass die Ausbildungsberater der IHK allen Auszubildenden während der Ausbildung als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Auch bei Fragen zu Ausbildungsberufen kannst Du die IHK kontaktieren.

 

Internetangebote der IHK

IHK Lehrstellenbörse
IHK Braunschweig
IHK Emden (Ostfriesland und Papenburg)
IHK Hannover
IHK Lüneburg-Wolfsburg
IHK Oldenburg
IHK Osnabrück
IHK Stade

Die Handwerkskammer (HWK) erfüllt in etwa die gleichen Aufgaben wie die IHK – nur eben fürs Handwerk und nicht für die Industrie.  In ihr organisieren sich sämtliche Handwerksbetriebe. Ihre Aufgaben hat sie in der Handwerksordnung festgelegt und auch sie kümmert sich um die Rahmenbedingungen und Prüfungen während der Ausbildung.

Die HWK Hannover betreut beispielsweise mehr als 18.000 Mitgliedsbetriebe mit rund 106.000 Beschäftigten. Hierzu gehören aber nicht nur, wie oft angenommen wird, Maler und Maurer. Berufsperspektiven bieten auch das Elektro- und Metallgewerbe, das Bekleidungs-, Textil- und Ledergewerbe oder das Gewerbe für Gesundheits- und Körperpflege.

Wenn Du die Vielfalt solcher und weiterer Ausbildungsberufe näher kennenlernen willst, dann schau doch einfach auf einer der Internetseiten vorbei, die hier für Dich zusammengestellt worden sind.

Das Handwerk 

Das Handwerk 

Angebote der Handwerkskammern in Niedersachsen

Handwerkskammer Hannover
Handwerkskammer Ostfriesland
Handwerkskammer Oldenburg
Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade
Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachen
Handwerkskammer Ostnabrück-Emsland

In ganz Deutschland gibt es rund eine Million Freiberufler, die man in vier Gruppen aufteilen kann:

In die Heilkundler (Ärzte, Zahnmediziner, Apotheker), die rechts-, wirtschafts- und steuerberatenden Freiberufler, die Techniker (Architekten, Ingenieure) und in diejenigen, die in den Freien Kulturberufen, zum Beispiel als Autoren oder Schauspieler, tätig sind.

Die vier Gruppen der freien Berufe sind in unterschiedlichen Verbänden organisiert. Der Bundesverband der Freien Berufe e.V. (BFB) ist der gemeinsame Dachverband und vertritt (wie IHK und HWK in ihren Bereichen) die Interessen aller Mitglieder. Für sie engagiert er sich zum Beispiel im Bereich der Sozialpolitik, des Umweltschutzes und – für dich wieder am wichtigsten – der Bildung.

Auch hier kannst du einen Blick auf die Lehrstellenbörse werfen, die der BFB anbietet oder dich auf einer der Internetseiten über die einzelnen Perspektiven in den unterschiedlichsten Bereichen informieren.

Bundesverband der Freien Berufe  

BFB 

Kammern in Niedersachsen

Ärztekammer Niedersachsen
Tierärztekammer Niedersachsen
Zahnärztekammer Niedersachsen
Apothekerkammer Niedersachsen
Rechtsanwaltskammer Braunschweig
Rechtsanwaltskammer Celle
Rechtsanwaltskammer Oldenburg
Steuerberaterkammer Niedersachsen
Patentanwaltskammer

Land- und Hauswirtschaft 

Landwirtschaftskammer Niedersachsen

Seeschifffahrt 

Berufbildungsstelle Seeschifffahrt e.V.

Studium

Studieren in Niedersachsen

Mit dem Abitur oder der Fachhochschulreife in der Tasche bieten sich dir zusätzlich zu den Ausbildungsberufen zahlreiche Studienmöglichkeiten. Auch mit einer abgeschlossenen Ausbildung und dreijähriger Berufserfahrung ist ein Studium in Niedersachsen möglich. Studiengänge im Bereich Naturwissenschaften und Technik werden an unterschiedlichen Institutionen durchgeführt. Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen und Private Hochschulen bieten verschiedenste Studiengänge mit unterschiedlichen Schwerpunkten an.

Zahlreiche neue interdisziplinäre Studienrichtungen bereichern zusätzlich das Studienangebot.

Wesentliche Eckpunkte bei der Wahl der richtigen Hochschule:
  • Hochschulart
  • Zugangsvoraussetzungen
  • Studiengebühren
  • Aufbau/Schwerpunkt des Studiengangs
  • Abschluss

Wichtige Informationen über diese „Eingangsdaten“ findest du bei der Koordinierungsstelle für die Studienberatung in Niedersachsen. Diese Koordinierungsstelle ist eine gemeinsame, zentrale Einrichtung der niedersächsischen Hochschulen und bietet für alle Studieninteressierten Informationen rund ums Studium in Niedersachsen an.

Wo kann man in Niedersachsen studieren?

In Niedersachsen gibt es insgesamt 27 Hochschulen, davon 20 staatliche und 7 nichtstaatliche Einrichtungen. Die insgesamt 27 Hochschulen werden in folgende Kategorien eingeteilt:

Universitäten sind die klassischen Institutionen für Forschung und Lehre. Sie vermitteln eine akademische Ausbildung auf wissenschaftlicher Basis unter Gewährleistung einer größtmöglichen Freiheit in Wissenschaft, Forschung und Lehre. Es werden überwiegend Bachelor- und Masterabschlüsse erzielt.
Die Ausbildung an Fachhochschulen ist ein praxisorientiertes Studium, welches verglichen mit Universitäten stärker inhaltlich strukturiert und vorgegeben ist. Die Absolventen können ebenfalls einen Bachelor- oder Masterabschluss erlangen.
Darüber hinaus ist auch ein duales Studium an einer Berufsakademie möglich. Diese Einrichtungen bieten eine wissenschaftsbezogene und zugleich praxisorientierte berufliche Ausbildung. Praktische Ausbildungsphasen in Wirtschaftsbetrieben wechseln mit darauf abgestimmten Studienphasen an der Berufsakademie ab.

Berufsinformation

Gut beraten ist halb gewonnen!

Berufsinformation – Berufsberatung von Profis

Es gibt unzählige Informationen und gute Ratschläge rund um das Thema Berufseinstieg. Ob diese Empfehlungen aber auch gut zu Dir passen und ob es an Deinem Wohnort freie Stellen gibt, ist noch einmal eine ganz andere Frage.

Die besprichst du am besten mit einem Arbeitsmarkt-Experten der Bundesagentur für Arbeit. Dabei ist es egal, ob Du noch sehr ungenaue Vorstellungen hast oder ganz spezielle Fragen mitbringst. Die Berufsberatung der Agenturen für Arbeit kann individuell beraten und Tipps geben, wie Du selbst einen Beruf findest, der zu Deinen eigenen Stärken und Talenten passt.

Kostenlose Termine für ein persönliches Gespräch in der Berufsberatung kannst du unter folgender gebührenfreier Servicerufnummer anfordern:

Es ist sinnvoll, wenn du dich vor deinem Besuch bei der Berufsberatung so gut wie möglich informierst. Dafür eignen sich die Online-Portale der Bundesagentur für Arbeit.

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