Über den RoboCup

RoboCup Junior Euro 2019

Premiere auf der IdeenExpo: 2019 kam nicht nur eine weitere Halle (IdeenHalle 6) dazu, sondern es fand dort auch erstmalig die RoboCup Junior Euro statt. Vom 21. bis 23. Juni traten über 500 Schülerinnen und Schüler aus ganz Europa gegeneinander an. 150 Teams kämpften mit ihren selbstgebauten und selbst programmierten Robotern um die Titel in den drei Ligen: Soccer (Fußball), Rescue (simulierte Rettungseinsätze) und On Stage (Präsentation einer Bühnenshow).

Die Schülerinnen und Schüler der RoboCup Junior Euro sind zwischen 10 und 19 Jahren alt. Die Teilnehmer qualifizieren sich durch regionale RoboCup Junior Wettbewerbe in den jeweiligen Ländern.

Besucherinnen und Besucher konnten sich 2019 auf hoch motivierte Teams aus folgenden Ländern freuen:

Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Israel, Italien, Kroatien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Russland, Slowakei, Slowenien, Spanien, Schweden, Schweiz, Türkei, Ungarn, Weißrussland

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Die RoboCup Junior Euro 2019 im Überblick

Drei Ligen

Bei den RoboCup Junior Euro treten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in drei verschiedenen Ligen gegeneinander an. 

OnStage

Die OnStage-Liga ist eine besondere Herausforderung für Roboter und Mensch, denn es geht hier vor allem um die Performance miteinander. Die Bewertung erfolgt nach einem zweistufigen Prozess. Zunächst lassen die jungen Tüftler ihre Roboter zu eigenen Choreographien tanzen oder zeigen kleine Theaterstücke mit ihren Robotern, bei denen sie sich selbst einbringen. Bewertet werden die Komplexität der Roboter, deren Programmierung, die Originalität der Idee und die sichere technische Umsetzung. Im nächsten Schritt steht eine Präsentation an, bei der die Schülerinnen und Schüler dem Publikum die technischen Hintergründe der entwickelten Bühnenschau erklären, denn diese sind nicht immer auf den ersten Blick erkennbar.

Vor der Performance für „OnStage“ / RoboCup Junior Euro 2019
OnStage

Rescue

Die Liga Rescue besteht aus drei Disziplinen: "Rescue Line", "Rescue Maze" und "Rescue Simulation". Auf einem Parcours oder in einem Labyrinth gilt es, vermisste Objekte wiederzufinden.

In der ersten Disziplin Rescue Line ist der Parcours mit einer schwarzen Linie markiert. Der Roboter muss sich auf dieser Linie bewegen und ihr folgen. Stellen sich Hindernisse in den Weg, gilt es, diese zu umgehen und den Weg wiederzufinden. Der Parcours endet in einem Raum, in dem die vermissten Objekte (metallische und schwarze Kugeln) geborgen werden müssen.

Bei Rescue Maze muss der Roboter ein Labyrinth, bestehend aus mehreren Räumen, durchdringen. Diese Räume sind über Rampen miteinander verbunden. Eine zusätzliche Schwierigkeit wird über Hindernisse erzeugt, die umfahren werden müssen. In dieser Disziplin sind die vermissten Objekte Heizelemente an den Wänden, die durch Wärmesensoren und Kameras identifiziert und gerettet werden müssen.

In der dritten Disziplin, der Rescue Simulation, treten simulierte Roboter in einer virtuellen Umgebung gegeneinander an.

Zusätzlich wird es bei der RoboCup Euro Junior erstmalig zwei Einsteigerligen geben, "Rescue Line Entry" und "Rescue Maze Entry".

 

Rescue

Soccer

Orientierung auf dem Spielfeld, Ball finden und ins Tor "schießen" - das ist die Soccer League. 

In der sogenannten "Lightweight League" erkennen die selbst konstruierten Roboter mithilfe von Infrarot-Sensoren den Spielball, der Infrarot-Licht aussendet. Einige Teams nutzen zusätzlich einen Kompass für den Roboter, um seine Orientierung festzustellen.

Bei der "Open League" müssen die Teams mit Kameras oder Farbsensoren an ihren Robotern den orangefarbenen Spielball orten. Fortgeschrittene Teams konstruieren Roboter mit ausge­feilten Ball­führungs- und Schuss­vorrichtungen.

In beiden Ligen spielen jeweils zwei Roboter gegeneinander.

Soccer

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Die IdeenExpo bietet den idealen Rahmen für die RoboCup Junior Euro 2019.

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