Am 7. Juni 2012 um 19:00 Uhr lädt die IdeenExpo zum nächsten Science Slam in Hannover ein. Wie bei seinem Vorbild, dem Poetry Slam, ist der Science Slam ein Wettbewerb der kreativen Köpfe - unter wissenschaftlichen Vorzeichen. Sechs junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellen innerhalb von 10 Minuten ihre Forschungsergebnisse aus Naturwissenschaft und Technik vor und wollen dabei das Publikum begeistern. Schließlich entscheiden die Zuschauer als Jury am Ende, wer zum Science-Slam Sieger im Pavillon gekürt wird und damit das Ticket für das Finale auf der IdeenExpo 2013 erhält.

Die Zeit und der Ort

Donnerstag, 07.06.2012 ab 19:00 Uhr, Einlass ab 18:00 Uhr

Pavillon Hannover, Lister Meile 4

Der Eintritt ist frei! Kartenreservierungen sind nicht nötig. Wer ganz sicher gehen möchte, kann unter info@pavillon-hannover.de trotzdem Karten reservieren.

 

Dirk Frettlöh von der Freien Universität Berlin gewann den Science Slam am 16. Februar 2012 und qualifizierte sich mit seinem Vortrag über „Aperiodische Pflastersteine“ gleichzeitig für das Finale auf der IdeenExpo 2013. Gegen Dirk Frettlöh waren Nachwuchswissenschaftler aus Hamburg, Halle und Hannover angetreten:
  • Simon Barke, Max Planck Institut für Gravitationsphysik Hannover, Quest: Leben in vier Dimensionen
  • Tobias Glufke, Institut für Wirtschaftsforschung Halle: Zukunft der Orchester (Ost) Deutschland
  • Cornelis Kater, Leibniz Universität Hannover, eLearning Service Abteilung (elsa): Technophobia
  • Timo Sieber, Universitätsklinikum Eppendorf, Molekulare Krebstherapie: Ein Herz für Viren - Viren fürs Herz
 
Am 30. November 2011 lud die IdeenExpo zum Science Slam in Hannover ein und gestaltete damit gleichzeitig das Bühnenprogramm der IdeenExpo 2013. Denn Henning Beck vom Institut für Physiologische Chemie der Universität Ulm ging nicht nur als Sieger aus diesem Science Slam hervor, sondern qualifizierte sich mit seinem Vortrag „Speed up your mind - Wie das Gehirn Geistesblitze beschleunigt“ gleichzeitig für das Finale auf der IdeenExpo 2013. Gegen Henning Beck waren Nachwuchswissenschaftler aus Hannover, Göttingen, Mannheim, Münster und dem britischen Bath angetreten. Auch die Themen deckten eine große Bandbreite ab:
  • Georgios Papastefanou, Leibniz Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim: Schau mir unter die Haut, Kleines! – Stressmessung in Echtzeit.
  • Alexandre Jousset, Georg August Universität Göttingen, Institut für Zoologie und Anthropologie: Biodiversität kann tödlich sein: Massenschlägerei unter Mikroben
  • Christian Schmicke, Fachhochschule Hannover, Fakultät II, Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik: Latente Wärme, was ist denn das?
  • Falko Brinkmann, Universität Münster, Physikalisches Institut: Medicine goes Nano - Auf die Größe kommt es an!
  • Silke Schirok, Bath Spa University: Gedanken zur Heisenbergschen Unschärferelation
 

Wo gibt es sonst noch Science Slams?

Die IdeenExpo brachte den Science Slam nach Hannover. Erfunden hat sie ihn aber - leider - nicht. Das Braunschweiger Haus der Wissenschaft hat ihn populär gemacht. Von hier aus hat diese neue Form der Wissenschaftskommunikation ihren Siegeszug in ganz Deutschland angetreten. Eine bundesweite Übersicht über ScienceSlams gibt es auf www.scienceslam.org und www.scienceslam.de.
 
Science Slam16.02.2012
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