Entdecken, Erleben, Ausprobieren

Exponat der Woche

Interaktiv, abwechslungsreich und spannend - das sind die hunderte von Mitmach-Exponate bei der IdeenExpo. Neugierig, was ihr in diesem Jahr erleben und ausprobieren könnt? Wir stellen euch jede Woche ein neues Exponat vor - so bekommt ihr einen kleinen Vorgeschmack auf die IdeenExpo 2017.

Exponat der Woche 1

Eine virtuelle Reise in das Innere des Körpers

Die AOK ermöglicht auf der IdeenExpo seltene Einblicke: Mit dem Körper-Kompass gehen die Besucher auf eine virtuelle Reise in das Innere des menschlichen Körpers. Mittels Virtual-Reality, einer computergenerierten, interaktiven künstlichen Realität können die Kinder und Jugendlichen in Echtzeit das Gehirn, das Herz und das Skelett mit all ihren Besonderheiten erkunden. „Mit dem Körper-Kompass ist es uns gelungen, das Thema Gesundheit spielerisch mit der Digitalisierung zu verbinden“, betont Insa Fabig, Vorstandsreferentin der AOK Niedersachsen. 

Mittels Virtual-Reality taucht Romain Deltour in den menschlichen Körper ein. ©AOK

Zu sehen gibt es das exklusive Virtual-Reality-Erlebnis nur auf der IdeenExpo. Es ist extra für das Jugend-Event entwickelt und programmiert worden. Damit am Ende ein authentisches und seriöses Erlebnis entsteht, haben Fachleute einer Digitalagentur fünf Monate lang daran gearbeitet. Fabig: „Ich freue mich schon auf die gespannten Gesichter an unserem Stand. Als außenstehender Besucher kann man zunächst ja nur erahnen, was einen in der digitalen Welt erwartet. Das macht neugierig und öffnet den Blick der Besucher für das Thema Gesundheit.“  

Gemütliche Sessel laden Besucher am Stand der AOK zum Verweilen ein. ©AOK

Exponat der Woche 2

Jugendliche werden zu kreativen Handwerkern 

Auf der IdeenExpo werden die Besucher am Stand der  Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen (LHN)  zu Tüftlern: Das Mitmach-Exponat „#kadra“ lädt Schülerinnen und Schüler dazu ein, selbst kreativ zu werden. Die Jugendlichen können unter der Anleitung des Metallbauers Kevin Höing und des Zweiradmechanikers Eric Höing einen individuellen Rahmen für ein Laufrad designen und anschließend selbst aus Holz nachbauen. Sattel, Räder und Lenker werden für eine Probefahrt anschließend angeschraubt. Die Besucher können das Exponat also direkt ausprobieren und mit ihrem Gefährt eine Runde auf dem Jugend-Event drehen. Wer mag, darf seinen eigenen individuellen Rahmen mit nach Hause nehmen und dort zu einem neuen Laufrad zusammensetzen.

Freie Bahn: Mit den selbstgestalteten Laufrädern geht es auf die Straße. © Handwerk Niedersachsen / Christine Seeger

Angesprochen werden durch die Mitmachaktion vor allem Jugendliche ab etwa 14 Jahren, um sie früh für das Handwerk zu begeistern. „Unsere Abenteuerwerkstatt mit insgesamt 5 Mitmachmodulen hat ein großes Ziel: Wir wollen Jugendliche dazu animieren, Handwerk auszuprobieren und Spaß am Machen und an der handwerklichen Arbeit zu entwickeln“, erläutert Karl-Wilhelm Steinmann, Vorsitzender der Landesvertretung der Handwerkskammern in Niedersachsen. Mit Spannung blickt Rüdiger Tamm, Leiter der Werkakademie für Gestaltung und Design im Handwerk Niedersachsen, bereits jetzt auf die IdeenExpo: „Am meisten freue ich mich auf die stolzen Gesichter der Jungen und Mädchen, die bei uns am Stand das Laufrad zusammengebaut haben.“

Der Kreativität sind beim Bau des Rahmens für das Laufrad keine Grenzen gesetzt. © Handwerk Niedersachsen / Christine Seeger

Exponat der Woche 3

Schüler gehen unsichtbarer Gefahr auf den Grund

Gemeinsam mit 23 weiteren Schulen löste die Schule am Dobrock Cadenberge im bundesweiten Schülerwettbewerb „Ideenfang: Erfinden – Entdecken – Entwickeln“ der Stiftung NiedersachsenMetall ihr Ticket für das Finale und präsentiert ihr Exponat auf der diesjährigen IdeenExpo. Im Laufe der Veranstaltung werden dann die Sieger aus drei Altersklassen gekürt.

Plastikmüll in den Ozeanen ist für die Umwelt ein großes Problem. Dabei muss der Abfall nicht immer sichtbar sein. Eine Gefahr für die Natur geht auch von sogenanntem Mikroplastik aus. Das sind Kunststoffteilchen mit einer Größe im Mikrometer- oder Nanometerbereich. Das Exponat der Schule am Dobrock Cadenberge beschäftigt sich deshalb mit dem Thema „Mikroplastik – Ein Problem für die Zukunft?“. Die Schülerinnen und Schüler wollen herausfinden, wie stark das Niedersächsische Wattenmeer und sein Boden belastet sind. Deshalb entstand die Idee, Mikroplastik sowohl in Salzlösungen als auch mit anderen Filtermethoden aufzufangen. Die Proben werden dabei unter anderem mit der Hilfe von Mikrosieben, einem Laptop und einem Lichtmikroskop untersucht. Ziel der Apparatur ist es, die Kunststoffteilchen so gut es geht zu zählen. Anschließend soll eine Aussage über die Intensität der Belastung im Wattboden getroffen werden. Dabei haben die Schüler bereits erste Beobachtungen machen können: Die Böden der Flüsse Elbe und Oste sind zum Beispiel deutlich weniger belastet als der Wattboden der Nordsee vor Cuxhaven.

 

Mit der Hilfe von Mikrosieben, einem Laptop und einem Lichtmikroskop untersuchen die Schüler (v.l.) Leon Grimm, Moritz Leichter, Niklas Reyels und Jan-Erik Feldberg kosmetische Produkte. © Schule am Dobrock Cadenberge

Mit dem Exponat wollen die Schülerinnen und Schüler zeigen, wie wichtig innovative Forschung für den Umweltschutz ist. Oft gelangt Mikroplastik über kosmetische Produkte in das Meer, das verschiedene Unternehmen immer noch bei der Herstellung verwenden. Die Schule am Dobrock Cadenberge möchte während der IdeenExpo auf dieses Thema aufmerksam machen. „Wir freuen uns mit Besuchern, aber auch mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft ins Gespräch zu kommen, um zu einer schnelleren Lösung des Problems beizutragen“, sagt Sven Handel, Chemielehrer und einer der Projektleiter.

Exponat der Woche 4

Besucher schnuppern Polarluft auf der IdeenExpo

Viele Forscher sind sich sicher: Das Klima auf der Erde ändert sich. Experten des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) aus Bremerhaven sind deshalb in der Antarktis unterwegs, um den Klimawandel zu dokumentieren. Wer davon einen Eindruck haben möchte, muss jedoch nicht extra zum Südpol reisen. Ein Team des Forschungsinstituts tourt von Mai bis August mit dem Projekt „Science on the road – Erlebe die Antarktis in Deiner Stadt“ durch Deutschland und ist mit seinem Exponat am 10. und 11. Juni auf der IdeenExpo vertreten. Hauptelement ist der Nachbau einer sogenannten Kabause, eine etwa vier mal fünf Meter große Wohneinrichtung. Dort können bis zu sechs Forscher auf engem Raum während ihres Aufenthalts in der Antarktis leben.

Eine originale Kabause in der Antarktis im Einsatz © Stefan Christmann, Alfred-Wegener-Institut (AWI)

Auf der IdeenExpo wird die Kabause zum Ausstellungsraum. Besucher können den „Wohnwagen der Forscher“ begehen. Wissenschaftler und Überwinterer führen zudem mit den Besuchern kleine Experimente durch. Wer sich wie ein Forscher fühlen will, darf an einer Fotostation in einen der Anzüge schlüpfen, der die Experten vor extremen Temperaturen schützt. Neben Forschungszelten, wissenschaftlichen Observatorien, einer Virtual-Reality-Station und einer großen Bodenkarte der Antarktis gehören moderierte Liveschaltungen zur Neumayer-Station III zum Programm. Das ist die Forschungseinrichtung des AWI in der Antarktis. „Uns ist es mit der Kabause und dem Polarcamp ein wichtiges Anliegen, die Besucher der IdeenExpo das Forscher- und Expeditionsleben in der Antarktis erleben zu lassen und dabei für Wissenschaften zu sensibilisieren“, betont Projektmanagerin Dr. Katharina Klein.

Exponat der Woche 5

Piloten berichten von ihren Erfahrungen

Schulungshubschrauber EC 135 landet auf der IdeenExpo 2017

Zwei Triebwerke, ein digitales Cockpit, ein Autopilot, ein Flug-Management-System und jede Menge weitere Technik: Die Bundeswehr stellt auf der IdeenExpo unter anderem das Exponat „Eurocopter 135 (EC 135)“ vor. Das ist ein Schulungshubschrauber, auf dem die künftigen Piloten der Bundeswehr ausgebildet werden.

Innerhalb von zwölf Monaten lernen die Flugschüler nicht nur die Beherrschung des EC 135, sondern sind nach ihrer Ausbildung unter anderem auch für den Instrumentenflug ausgebildet. Damit der Eurocopter 135 abheben kann, reicht jedoch ein einzelner Pilot nicht aus. „Jeder Hubschrauber benötigt eine Bodencrew von etwa 20 bis 30 Technikern und Wartungspersonal, um flugbereit zu sein“, sagt Kapitänleutnant Friederike Kallenbach. Piloten, Fluglehrer und Auszubildende werden auf der IdeenExpo von ihren Erfahrungen erzählen und für Fragen der Besucher zur Verfügung stehen. Die Schülerinnen und Schüler können sich auch über verschiedene Ausbildungsberufe informieren.

Auf der IdeenExpo ist der Eurocopter 135 zu sehen. © Bundeswehr

Zu sehen ist der Eurocopter 135 während der IdeenExpo von Montag bis Donnerstag von 10:00 bis 14:00 Uhr und Freitag von 09:00 bis 11:00 Uhr. Ein Highlight ist, dass der Hubschrauber jeden Morgen während der Öffnungszeiten auf der ExpoPlaza landen und gegen 14:00 Uhr, beziehungsweise am Freitag um 11:00 Uhr, wieder abheben wird.

Exponat der Woche 6

Conti lädt ein zur virtuellen Truckfahrt

Rund 20 Mitarbeiter am Projekt beteiligt – Simulator mit neuster Technik

Manche Ideen mögen auf den ersten Blick schwer umsetzbar scheinen – bis jemand kommt, der sich einfach traut, sie anzupacken und weiter zu entwickeln. So entstand im Jahr 2013 bei der Continental AG zunächst der Gedanke, einen Lkw zu entwerfen, den Ausstellungsbesucher selbst steuern können. Inzwischen ist aus der Idee ein ergreifendes Projekt für viele junge Mitarbeiter geworden: Auszubildende der Continental AG stellen auf der IdeenExpo das Exponat „Truck-Simulator“ vor. Besucher des Jugend-Events können darin erleben, wie sich ein Hightech-Truck lenken und bedienen lässt.  
 
 

Besucher können in einem Cockpit eines echten Trucks Platz nehmen. © Continental

Im Hintergrund laufen während der Simulation unzählige Prozesse ab, die die Azubis aus den Bereichen Softwareentwicklung, Informatik, Mechatronik und Elektronik mit Raffinesse eingerichtet haben. Da sich die Technik ständig weiterentwickelt, muss auch der Simulator laufend auf den neusten Stand gebracht werden. Daran beteiligen sich immer etwa vier bis fünf Azubis aus unterschiedlichen Bereichen der Continental AG, damit ausreichend Know-how in das Projekt fließen kann.  

„Der Umbau des Trucks war eine besondere Erfahrung. Faszinierend fand ich es, die neusten Techniken, wie beispielsweise das Ersetzen von Außenspiegeln durch Kameras und Monitore, für die Verbesserung der Aerodynamik kennenzulernen“, sagt Jonas Kretschmer, der eine Ausbildung zum Elektroniker bei Continental absolviert. Seit Beginn des Projekts vor vier Jahren haben an dem Exponat mehr als 20 Experten und Auszubildende tatkräftig mitgearbeitet.

Auszubildende stellen den Truck-Simulator vor. © Continental

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Hier kannst du einen Blick hinter die Kulissen werfen und schauen, wer an der IdeenExpo mitwirkt.

Gelungener Auftakt zur IdeenExpo 2017
03. November 2016

Videobeitrag zur Auftaktveranstaltung der IdeenExpo 2017

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